INTERNATIONALE KATHOLISCHE FRIEDENSBEWEGUNG IM BISTUM LIMBURG
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Global denken - lokal handeln

Unsere Gruppe besteht aus vier Männern und fünf Frauen. Wir treffen uns etwa alle drei Wochen. "Süd-Nord-Arbeit" ist einer unserer Schwerpunkte. Wir haben uns z.B. für die Einführung von fair gehandeltem Kaffee bei Großverbrauchern eingesetzt, uns in der Lokalen Agenda 21 engagiert und sind aktiv in der Kampagne für einen Schuldenerlass der ärmsten Länder.
In unserer Stadt arbeiten wir oft mit anderen bürgerschaftlichen Gruppen zusammen, z.B. in der Interkulturellen Woche oder bei Ausstellungen wie  "Zwangsarbeiter im Bistum Limburg" (www.zwangsarbeit-in-der-kirche.de) oder "Frieden braucht Fachleute" (www.friedenbrauchtfachleute.de).

Uns ist wichtig, bei globalen Themen den örtlichen Bezug möglichst konkret herzustellen.

Aktuell ist uns wichtig:

  • Förderung der Versöhnungsarbeit von pax christi auf dem Balkan
  • Öffentlichkeitsarbeit und Aktionen für eine zivile, nicht-militärische Friedens- und Sicherheitspolitik.
  • Am letzten Sonntag im Monat findet um 17.30 Uhr ein Gottesdienst im Pfarrsaal zu den Themen Frieden - Gerechtigkeit - Bewahrung der Schöpfung statt. Anschließend gibt es einen kleinen Imbiss.

Save me Idstein - Flüchtlinge aufnehmen

»save me« heißt eine Kampagne von Pro Asyl zur zur Aufnahme von Flüchtlingen aus langanhaltenden Fluchtsituationen, die in absehbarer Zeit keine Perspektive auf Rückkehr in ihre Heimat haben. Diese Menschen, die häufig schon jahrelang in Flüchtlingscamps in den Erstzufluchtsstaaten leben, soll damit eine dauerhafte Perspektive eröffnet werden. Für diese Forderung des Hochkommissariats der Vereinten Nationen (UNHCR) sucht Pro Asyl mit seiner Kampagne die Unterstützung von Kommunen, die ihre Aufnahmebereitschaft erklären und damit Druck auf die Bundesregierung ausüben, ein solches Resettlement-Programm aufzulegen.pax christi-Gruppe fand eine Informationsveranstaltung des Idsteiner Friedensbündnisses mit Pro Asyl in der interkulturellen Woche im September statt. Andrea Kothen von Pro Asyl berichtete über die erfolgreiche Aufnahmepraxis anderer Länder und über die in Deutschland vorhandenen rechtlichen Voraussetzungen für ein Resettlement-Programm. In der Diskussion war klar, dass ein solches Programm nur ein Baustein einer humanitären Flüchtlingspolitik sein kann. Dazu gehören eine echte Flüchtlingsrettungspolitik auf See, faire Asylverfahren in Europa, ein Ende der Abschottung der »Festung Europa« und der Abschiebungen in Kriegs- und Krisengebiete.

 

An der Kampagne »save me« haben sich bereits elf Kommunen beteiligt. Auch das Idsteiner Friedensbündnis berät in den nächsten Wochen, wie für »save me« in Idstein geworben werden kann, mit dem Ziel, verbindliche Voten aus den Kirchengemeinden, Vereinen und schließlich aus der Stadtverordnetenversammlung zu bekommen.

 

Informationen: www.save-me-kampagne.de


 


Kontakt

Ute Schäfer

Limburger Straße 23
65510 Idstein
Fon: 06126 - 57422
Fax: 06126 - 989201
Email: ute.schaef[at]gmx.de


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