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INTERNATIONALE KATHOLISCHE FRIEDENSBEWEGUNG IM BISTUM LIMBURG |
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Liebe Leserinnen und Leser,
einer alten Legende zu folge kann die Welt nur weiter bestehen, wenn es auf ihr zu jeder Zeit immer mindestens 7 Gerechte gibt. Andernfalls könnte die Welt nicht weiter existieren. Ich meine mich nicht zu erinnern, dass ausdrücklich gesagt wird, dass es immer die gleichen 7 sein müssen. Ich schließe daraus, man kann sich abwechseln. Das sollte bei 6 Milliarden Menschen ja nicht so schwer sein und wahrscheinlich existiert die Menschheit deshalb ja auch immer noch weiter. Was nun aber wäre, wenn sich alle 6 Miliarden (von denen man ja vielleicht noch Kinder und Greise abziehen müsste) gleichzeitig dächten „Heute sind mal die anderen dran!“ Stets auf Sicherheit bedacht und von Ängsten geplagt dachte ich mir zu Beginn des neuen Jahres, es könne jedenfalls nicht schaden, wenn ich mich im kommenden Jahr so oft wie möglich um Gerechtigkeit bemühe und zwar am Besten auf allen Gebieten, in denen ich tätig bin, im persönlichen Umfeld, im Arbeitsalltag, im Ehrenamt, im politischen Reden und Handeln. Es könnte ja jederzeit sein, dass einer von den anderen 7 gerade schlapp macht. Wenn das nun, von ähnlichen Sorgen geplagt, ganz viele Menschen täten, dann bestünde die Welt nicht nur sicher weiter, das könnte sogar ein richtig gutes Jahr werden.
Und was es sonst noch Neues gibt, lesen Sie im Folgenden:
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Die pax christi Bistumsstelle Limburg lädt gemeinsam mit der Pfarrei Hl. Kreuz am Sonntag, den 22. Januar 2012 um 18.00 Uhr zu einem Gottesdienst anlässlich des Weltfriedenstages in den „Rheingauer Dom“ in Geisenheim ein.
Zu diesem Gottesdienst, den wir alljährlich in einem anderem Bezirk im Bistum Limburg zu dem vom Vatikan vorgegebenen Motto (dieses Jahr: „Junge Menschen zu Frieden und Gerechtigkeit erziehen!“) durchführen, möchten wir insbesondere unsere Mitglieder und SympathisantInnen in der Umgebung einladen.
Daher würden wir uns sehr freuen, wenn Sie an diesem Tag Zeit fänden, zu dem Friedensgottesdienst zu kommen. Im Anschluss wird es im Rahmen eines Stehkonvents im hinteren Teil der Kirche auch noch die Möglichkeit zum Austausch geben.
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Auch in 2012 findet der pax-christi-Gottesdienst zum Shoa-Gedenken statt. Wie immer um 17.30 Uhr in Idstein, Gemeinde St. Martin, Wiesbadener Straße 21
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II. Ratschlag für eine prophetische Kirche,
von Freitag, 20. Januar, 18.00 Uhr bis Samstag 21. Januar 2012, 17.00 Uhr
im Haus am Dom in Frankfurt
Der Aufruf für eine prophetische Kirche trifft unseren Nerv als Christinnen und Christen. Er greift die brennenden Fragen auf, auf die wir heute Antworten suchen und geben müssen, um unserer eigenen Glaubwürdigkeit willen. Es sind die Berichte von Laienräten, Ordenstagen und lokalen Gruppen, die zu erkennen geben, dass der Einsatz und das entschiedene Zeugnis engagierter Personen den Prozess des
gemeinsamen Nachdenkens anstoßen, Schritte verantwortlichen Handelns neu zu bedenken. Jede Woche unterzeichnen weitere Personen den Aufruf und bekräftigen, dass es an der Zeit ist, die prophetische Kraft der Kirche neu zu entfalten.
Der begonnene Prozess des „Aufruf für eine prophetische Kirche“ bedarf neben dem Internet oder dem Engagement an den Lebensorten Einzelner der menschlichen Begegnung und des Austauschs unter den Beteiligten, damit gemeinsames Nachdenken und eine dynamische Entwicklung möglich werden
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Und hier eine Veranstaltung der Freunde von der DFG-VK:
Von Krieg und UN-Frieden:
Peacekeeping, Regionalisierung und die Rüstungsindustrie <Studie, Oktober 2011, Informationsstelle Militarisierung (IMI)>
Thomas Mickan beschäftigt sich in seiner Studie und in seinem Vortrag mit der Instrumentalisierung und Umstrukturierung der Vereinten Nationen.
Die Vereinten Nationen haben sich bereits auf dramatische Weise verändert: Die Welt ist von einem neuen Militarismus ergriffen, und so auch die UN. Schlagzeilen machten dabei vor allem der Krieg in Libyen, die Abspaltung des Südsudan und der Machtkampf in der Côte d’Ivoire, in denen die UN Legitimationsgrundlage für Herrschaft und Gewalt waren.
Die UN treten dabei nicht selten als blaubehelmte Friedenstaube auf, einer vom Auswärtigen Amt genutzten Stilisierung, um schon Kindern die Friedens-Kriege im Namen der UN näher zu bringen. Sie erscheinen so als legitime Anwältin der Gewalt. Gewalt wird dann nicht nur als legitim erachtet, sondern sogar als verantwortungsvolles Handeln moralisch aufgewertet. Auch Teile der Friedensbewegung, der Linken und der Kirchen haben ein gespaltenes Verhältnis zu den bewaffneten Blauhelmeinsätzen. Können die Vereinten Nationen aus friedenspolitischer Sicht als eine legitime Akteurin der Gewalt gesehen werden - sei es aus menschenrechtlicher Verantwortung, Alternativlosigkeit oder anderen Gründen?
Was bedeutet es, Blauhelmmissionen zu fordern und zu fördern und welche Dynamiken ergeben sich aus dem System Peacekeeping?
Welche zivilen Alternativen der Konfliktbearbeitung gibt es? Mehr dazu:
http://www.dfg-vk-hessen.de/bildungswerk/un-und-neuer-militarismus/
http://imi-online.de/download/Mickan_UN_Militarisierung_Web.pdf
Ort: 19.00 Uhr in den Räumen der
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) BILDUNGSWERK HESSEN e.V.
Mühlgasse 13, 60486 Frankfurt.
Tel. 069-43 14 40, Fax 069-49 90 007 dfgvkhessen@t-online.de www.dfg-vk-hessen.de/bildungswerk
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